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Die Hypnose ist eine Anwendungsmethode, die viele verschiedene Anwendungen beinhaltet. Diese

Anwendungen können in der Durchführung teilweise stark voneinander abweichen, wobei jeder Anwendung auf ihr konkretes Ziel abgestimmt ist und so durchgeführt wird, wie sie für die jeweilige Thematik am sinn- und wirkungsvollsten ist. Viele Neuklienten haben schon einmal im Fernsehen Berichte über Hypnose gesehen und sind teilweise verwundert, wenn Ihre Anwendung anders abläuft als im Fernsehen. Grund dafür ist zumeist ein anderes Anwendungsthema / andere Rahmenbedingungen, aufgrund derer Ihr Hypnotiseur die für Sie sinnvollste Herangehensweise wählt, die sich im Zweifel eben von einer anderen Herangehensweise unterscheiden kann.

 

Das Bild von der Hypnose ist bei vielen Neuklienten von der Showhypnose geprägt, die des Öfteren ebenfalls im Fernsehen gezeigt wird. Die Showhypnose, deren Ziel es zumeist ist, den Showhypnotiseur besonders mächtig und die Hypnose möglichst spektakulär erscheinen lassen, nutzt allerdings Trancezustände, die für die therapeutische / beratende Hypnose-Anwendung kaum bis gar nicht geeignet sind. Es handelt sich dabei um sehr intensive Trancezustände, die das Bewusstsein während einer Show massiv trüben, sich allerdings kaum dazu eignen, Wirkungen zu verankern, die längere Zeit über die Show hinaus bestehen. Bei der therapeutischen / beratenden Hypnose werden deshalb zumeist weniger bewusstseinstrübende Trancen eingesetzt, in denen der Klient die Sitzung durchaus noch bewusst miterleben kann, die aber wesentlich geeigneter sind, langfristige Wirkungen zu beankern. Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn Sie während einer Hypnose-Anwendung nicht „bewusstlos“ oder „ohnmächtig“ sind. Die in Hypnose-Praxen genutzten Trancezustände erkennen Sie zumeist an einem intensiven Entspannungsgefühl, das von phasenweisem „Abschweifen“ den Bewusstsein begleitet sein kann – diese Trancezustände sind optimal für die meisten hypnotischen Zielsetzungen und erlauben wesentlich tief greifendere und langfristigere Wirkungen als zu sehr bewusstseinsgetrübte Zustände.

Kontraindikationen

Hypnose sollte nicht oder nur mit besonderen Kenntnissen bzw. nach Absprache mit dem behandelnden Facharzt und einer entsprechenden medizinischen Qualifikation angewandt werden bei:

 

  • Psychosen (z. B. Schizophrenie, Bipolare Störung, Endogene Depressionen ...)
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Epilepsie und ähnlichen Anfallserkrankungen
  • Herzerkrankungen
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Thrombose
  • Depressionen (bestimmte Arten)
  • ADS (bestimmte Formen)
  • kürzlich vorgefallenem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • geistig behinderten Menschen
  • Suchterkrankungen (Drogenabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit)
  • Einnahme von Psychopharmaka
  • Schwangerschaft

Ergänzende Hinweise

  • Halten Sie sich bitte immer an die Verhaltensempfehlungen, die ich Ihnen im Verlauf der Hypnose-Anwendung gebe. Abweichungen können zu einer Beeinflussung oder Minderung der Wirkung der Hypnose führen bzw. die Wirkung vollständig aufheben.
  • Sollten Sie im Anschluss an die Hypnose Symptome oder emotionale Reaktionen beobachten, die Sie nicht einordnen können, wenden Sie sich bitte direkt an mich.
  • Sollte die Wirkung der Hypnose nicht wie erwünscht eintreten, wenden Sie sich bitte ebenfalls an mich um eine weitere Vorgehensweise abzustimmen.
  • Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt eine Vertiefung oder Auffrischung Ihrer Anwendung benötigen, stehe ich Ihnen selbstverständlich ebenfalls gern zur Verfügung.

 

© TherMedius Institut

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Zum Ausdrucken: Informationen und Hinweise für Ihre Hypnose-Anwendung
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